Willkommen!

Willkommen auf unserer Seite des 1. Multireligiösen Jugendfestivals in Berlin!

Gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften Berlins organisiert das Berliner Forum der Religionen und sein Initiativkreis „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ erstmalig das multireligiöse Jugendfestival in Berlin….na gut, im Internet.:)

Aber wie viele andere Festivalveranstalter müssen auch wir aus der Not eine Tugend machen und tummeln uns also am 13.06.2021  von 12.00 Uhr – 16.30 Uhr nicht wie geplant im Spielhaus Schillerstraße in Berlin-Charlottenburg, sondern treffen uns online hier – für multireligiöse Diskussionen, Musik, Kunst, Tanz und Co.

Komm vorbei, mach mit, sei ein Teil des 1. Multireligiösen Jugendfestivals Berlins!

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Werte, Glaube und Zuversicht – Wie alles begann

Am 12.11.2020 kamen 15 junge Menschen zum Kick-off für das 1. Multireligiöse Jugendfestival Berlins zusammen.

Das Berliner Forum der Religionen und sein Initiativkreis Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche (DiReKiJu) unterstützen die Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Festivals, Inhalte und thematische Ausrichtung sollen aber durch Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren kreiert werden.

Mittels einer “stillen Diskussion” zu den Begriffen Hoffnung und Verantwortung wurde deutlich, was den Teilnehmenden am Herzen liegt: Glaube, Liebe und Empathie als Basis für ein friedliches Miteinander. Toleranz und Verständnis wurden oft genannt. Am Wichtigsten scheint jedoch das Finden von verbindenden Elementen zu sein, auch um einer Entstehung und Verbreitung von Hass entgegenzuwirken.

In Kleingruppen fand ein intimerer Austausch über die Motivation zur Mitwirkung statt. Zugleich wurden erste Ideen zu Format und Inhalt des Jugendfestivals entworfen. So wird eine zeitlich ausgedehnte Veranstaltung angestrebt mit Kulturbeiträgen, Podiumsdiskussion, Workshops und natürlich einem Buffet. Ein offener Austausch über Werte, Gefühle und Gemeinsamkeiten wird gewünscht. Ebenfalls fand eine Diskussion über die Möglichkeiten einer digitalen, Präsenz- und hybriden Ausrichtung des Jugendfestivals statt.Kick-off zum mul­ti­re­li­giö­sen Jugendfestival

Nach dem Kick-off zum 1. Multireligiösen Jugendfestival Berlins und dem ersten Planungstreffen im November und Dezember 2020 kamen am 14.01.2021 junge Menschen und Mitglieder des Berliner Forums der Religionen aus den Traditionen des Buddhismus, Christentums, Islams, Sikhs und von Brahma Kumaris zum zweiten Planungstreffen zusammen.

In seinem Input ging Marc Schneider auf ein Gespräch zwischen dem Dalai Lama und Greta Thunberg vom 10.01.2021 (https://www.youtube.com/watch?v=u9GXgOMMeTg&feature=youtu.be) ein. Drei Kernpunkte hob er zur Lösung von Problemen, insbesondere des Klimawandels, hervor: Bezug zur Wissenschaft, säkulare Ethik und soziales Engagement.

In der Vorstellungsrunde wurde auch nach den Neujahrswünschen für die Jugend gefragt. Genannt wurden u. a.: ermächtigen, Glauben stärken, dem Glauben treu bleiben und durchhalten, stärker in der Gesellschaft engagieren und diese gestalten, Geduld und Verbundenheit bzw. Zusammengehörigkeitsgefühl intensivieren, innere Sicherheit finden, Kreativität mit einer positiven Zukunftsvision paaren sowie den Fokus auf Mitmenschlichkeit und Respekt richten.

Ziel der Sitzung war die Einigung auf ein Haupt- oder Leitthema. Dazu wurde in einem ersten Schritt die umfangreiche Themensammlung der vorangehenden Sitzungen visualisiert. Im zweiten Schritt wurden die Themen in Kleingruppen geclustert und anschließend im Plenum präsentiert. Mittels dieser Themenkonzentration konnten schließlich drei Themenbereiche herausgeschält werden: Umgang mit Emotionen bezieht sich stark auf die individuelle Ebene, Leben in der Religion fokussiert die religiöse Community, Gesellschaftlicher Umgang schließt das ganze Umfeld mit ein.

Als (Leit-)Thema wurde daraus Werte, Glaube und Zuversicht: Unity in Diversity erschlossen.

Wer­te, Glau­be und Zuver­sicht: Unity in Diversity

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Unser Nachtreffen
Unser Nachtreffen

Unser Nachtreffen

Genau einen Monat nach der erfolgreichen Durchführung unseres 1. Multireligiösen Jugendfestivals Berlins veranstalteten wir mit dem Orga-Team ein Nachtreffen im Viktoriapark. Nach zahlreichen Zoom-Konferenzen und stundenlangen digitalen Planungstreffen im Zeitraum November 2020 – Juni 2021 war es für alle wohltuend sich real zu sehen, sich über das Festival auszutauschen, gemeinsam zu picknicken und die ein oder andere Idee für das kommende Festival zu besprechen.

Die jungen Erwachsenen aus dem Orga-Team erhielten vom Berliner Forum der Religion als Dankeschön für ihren Einsatz ein Teilnahmezertifikat und – klassisch für einen Festivalbesuch – einen passenden Jutebeutel – u.a. gefüllt mit geistiger Nahrung.

Ein großer Dank ging v.a. an unser Moderator:innen-Team Suna, Mohammed, Sarah und Niranjan sowie unsere multireligiösen Impulsgeber:innen Lara und Maged.

Wir freuen uns schon auf unser 2. Multireligiöses Jugendfestival in Berlin!

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Poetry-Slam von Anton!

Poetry – Slam zum 1. Multireligiösem Jugendfestival  von Anton Tsirin

Poetry Slam zu schreiben, war doch leider nicht so leicht wie erwartet. Versucht habe ich es , und dann ist es leider gescheitert.
Manuela hat gefragt, Anton, was genau ist denn jetzt überhaupt geplant?
Ich meinte: Mensch, Glaube und Religion.
Interessante Situation, worüber schreiben, und warum? Zu Frieden, Freude, Eierkuchen… kein Bock. Das gab’s ja auch schon.
Vielleicht klappt etwas Provokantes?
Naja, hat so nicht geklappt.
Ich merke, ja mir fehlt der Plan
Der Plan, das ist es! Jetzt steht es endlich fest…
Ich spreche über das Programm.
Multireligiöses Jugendfestival – Herzlich Willkommen.
5 Workshop und 5 Themen, die wir kurz gemeinsam hier angehen:
  1. Workshop: Natur und Religion, super Referentin Frau Berlin Yvonne, und Suna macht Moderation.
  2. Workshop: Religion und Fotographie: mit der tollen Fotographin Frau Hübner Melanie.
Ok, bis jetzt ganz ok, was meinen Sie?
  1. Workshop: Mystik in der Religion, mit Juden, Aleviten, und Jesiden, wird, denke ich mal, auch ganz schön.
  2. Workshop: Neutralitätsgesetz, und Freiheit der Religion, mit Sarah R und Sarah N.
Als 5. haben wir Musik. Was auch sehr gut besucht sein wird! Mit Moderation vom Niranjan kann es ja nur was Gutes sein.
Jetzt stellt sich überhaupt die Frage: wofür wir das überhaupt machen.
Zunächst einmal möchte ich eine Sache ansprechen, und hier und jetzt meinen Respect an euch alle aussprechen. Bei so einem Wetter nicht im Park, oder am See zu sein, sondern bei dem 1. multireligiösen Festival.
Jetzt zu dem Thema:
Wir Menschen sind so unterschiedlich.
Ein Mensch kann so sein oder so, kann dunkle Hautfarbe haben, kann ein Hijab und Kippa tragen, isst Camembert mit Marmelade – wo viele das auf keinen machen, kann auch an einen G‘tt nicht glauben, kann auch an viele Götter glauben.
Und ich freue mich zu sagen, dass wir gemeinsam im Land leben, in dem ich kann, und nicht muss machen.
Wir Menschen sind so nicht unterschiedlich.
Wir alle fühlen. Wir alle lieben. Wir alle leiden. Wir alle wollen was verschieben, um noch länger im Bett zu bleiben. Wir alle waren einmal Kinder. Und da hat uns nicht interessiert, wie einer aussieht. Und spricht. Die Augen, Haar und Hautfarbe, Hat er Kippa, und hat er sie nicht.
Ich wünsche mir, dass die Menschen immer mehr wie Kinder sind. Und das ergibt für mich viel mehr Sinn!
Sich freuen, wenn dich etwas fasziniert. Zu tanzen, wenn du tanzen willst! Zu machen, wenn du machen willst.
Anstatt den anderen von der Seite zu betrachten, wenn er nicht so wie du ist, sondern ihn einfach zu fragen. Zu fragen, was dich interessiert.
Das war’s mit meinem poetryslam.
Ich glaube, ich muss sagen, ich habe mich selber etwas damit überschätzt, und hoffe ich konnte die Gedanken etwas klarer machen. Wenn nicht, dann werde ich die Quintessenz, hier noch in eins zwei Sätzen zusammenfassen.
In erster Linie: Mensch ist Mensch. Und lasst uns auch so verhalten. Lasst uns die Message weitertragen. Lasst uns für Frieden, Liebe und Zusammenhalt entscheiden. Einen gemeinsamen Weg anpeilen. Mit Aufklärung, Wissen und Mitgefühl sich und anderen Menschen eine Freude bereiten!
Und sich viel mehr mit Interesse, Naivität und Freude wie die Kinder verhalten.
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Flashmob-Tutorial mit Niranjan!

Sei bereit für das Festival-Finale und mach mit beim Jerusalema-Screen-Flashmob! Niranjan erklärt dir die einzelnen Tanzschritte. Am Ende des 1. Multireligiösen Jugendfestivals wollen wir mit allen Teilnehmenden gemeinsam vor dem Bildschirm tanzen!

Hier gehts zum dazugehörigen Lied „Jerusalema„!

 

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Mal- und Fotoaktion für das 1. Multireligiöse Jugendfestival!

Das 1. Multireligiöse Jugendfestival lebt nicht nur von einem lebendigen Austausch in den verschiedenen Workshops, sondern freut sich auch über Beiträge von weiteren teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Mach mit bei der Mal- und Fotoaktion und zeige den anderen teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Was gibt dir Zuversicht?

Wir freuen uns über dein Bild oder Foto! Schicke dieses an: info@unity-in-diversity.de

Einsendeschluss ist der 11.6.2021!

Wir freuen uns, dein Bild oder Foto mit deiner Einwilligung auch auf der Website des Festivals und unseren Social-Media-Accounts zu veröffentlichen!

Sei dabei – beim 1. Multireligiösen Jugendfestival Berlins am 13.06.2021 von 12.00 – 16.30 Uhr!

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Mitmachen – Lerne das Orga-Team kennen!

mitmachen

Die Gesichter und Geschichten hinter dem 1. Multireligiösen Jugendfestival Berlins!

Kristin

Kristin, 22, johannisch-christlich

„Ich mache beim multireligiösen Festival mit, weil...
ich gerne andere religiöse Jugendliche in Deutschland kennenlernen möchte und zusammen an einem gemeinsamen Projekt mit einer gemeinsamen Botschaft arbeiten möchte."

„Welche Werte sind für Dich in Deinem Glauben von höchster Priorität?“
Die Liebe zu Gott und meiner:meinem Nächsten, Demut und die Bewahrung von Gottes Schöpfung

„Worin gibt Dein Glaube Dir Zuversicht?“
Dass auch ungewisse Zeiten wie diese einen tieferen Sinn haben und ich weiterhin eine feste Ausrichtung (z.B. in der Hoffnung auf eine ewige Heimat) behalten kann.

„Dialog der Religionen bedeutet für mich ....
Akzeptanz von und Respekt vor anderen Religionslehren mit Fokus auf die Gemeinsamkeiten, sodass gemeinsame Ziele wie z.B. ein friedliches und liebevolles Zusammenleben erreicht werden können."

Devrim

Devrim, 23, alevitisch

„Ich mache beim multireligiösen Festival mit, weil...
es eine einzigartige Möglichkeit des Zusammenkommens ist – der erste Stein einer Zukunft fern von Konflikten."

„Welche Werte sind für Dich in Deinem Glauben von höchster Priorität?"
Ein Wert steht für mich über allen anderen: die Liebe. Aus der Liebe lassen sich viele Werte, Eigenschaften und Handlungsweisen ableiten. Sei es die klassiche, romantische Liebe, die Liebe zum Menschen, die Liebe zur Umwelt – im Alevitentum spricht man von der Gesamtheit des ganzen Kosmos, „Hakk". Ein berühmter alevitischer Künstler sagte einmal: „Die Erde soll sich nicht aus Gewohnheit drehen, sondern aus Liebe."

„Worin gibt Dein Glaube Dir Zuversicht?"
„Mein Glaube gibt mir an schweren Tagen die Zuversicht auf eine friedvollere Zukunft. Einer der zentralen Bausteine im Alevitentum ist die Liebe – wenn wir uns alle mit mehr Liebe im Herzen begegnen würden, steht meiner Meinung nach einer idealen Zukunft nichts im Wege.

„Dialog der Religionen bedeutet für mich...
sich trotz aller Differenzen zusammenzusetzen, auch zu streiten, aber sich auf einer Augenhöhe zu begegnen und noch wichtiger: den Austausch mit Verständnis und Liebe für mein Gegenüber zu verlassen. ....“

Suna

Suna, muslimisch

„Ich mache beim multireligiösen Festival mit, weil…
ich mit verschiedenen Religionen in den Austausch kommen möchte, um so meinen Horizont zu erweitern. Durch die Zusammenarbeit setzen wir auch ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz, denn es gibt so viel, was wir voneinander lernen können. Insbesondere für Berlin, die Stadt der Vielfalt, ist das sicherlich eine Bereicherung! Auch habe ich die Hoffnung, mit diesem Projekt mögliche Vorurteile abzubauen, entgegen der medialen und öffentlichen Darstellung."

„Welche Werte sind für Dich in Deinem Glauben von höchster Priorität?“
Werte wie Liebe, Frieden und Gerechtigkeit sind die Werte, die mir in meinem Glauben, dem Islam, wichtig sind. Insbesondere für ein gesundes gesellschaftliches Miteinander.

„Worin gibt Dein Glaube Dir Zuversicht?“
Im Quran heißt es: "Gewiß, nach der Erschwernis kommt die Erleichterung" (94:6), dieser Vers gibt mir die Zuversicht und die Hoffnung, dass auch nach einer aussichtslosen Lage, eine Erleichterung folgen wird und damit einhergehend lernen wir im Gottvertrauen, geduldig und standhaft zu bleiben. Durch den Islam ziehe ich also Lehren, die mich in meinem Lebensweg unterstützen und bereichern – sei es im gesellschaftlichen Miteinander oder für mich persönlich.

Johanna

Johanna, 23, johannisch-christlich

„Ich mache beim multireligiösen Festival mit, weil...
viele Wege zu ,Gott' führen und ich es als sehr große Bereicherung in meinem Leben empfinde, sowohl meine Wege-Karte, als auch die mir bekannten Möglichkeiten zum Finden des eigenen Weges durch den multireligiösen Austausch erweitern zu können."

„Welche Werte sind für Dich in Deinem Glauben von höchster Priorität?"
Für mich hat die Überbrückung der Konfessionen durch die Liebe eine übergeordnete Rolle.

„Worin gibt Dein Glaube Dir Zuversicht?"
Bei dieser Frage fängt in mir eine Stimme an, mit einem "Feiert Jesus!"-Lied singend zu antworten: "Hoch über all dem Staub der Welt. Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!" (Lied "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" von Lothar Kosse)

„Dialog der Religionen bedeutet für mich ...."
in dem Nächsten den Bruder oder die Schwester und damit unsere längst bestehende, innere Verbundenheit zu erkennen, sie zu schätzen und weiter zu vertiefen.

Sarah

Sarah, 23, muslimisch

„Ich mache beim multireligiösen Festival mit, weil...
ich gerne dabei mitwirken möchte, unterschiedliche religiöse Stimmen sichtbar zu machen und weil Begegnungen des Austausches für mich immer spannend und bereichernd sind! :)"

„Welche Werte sind für Dich in Deinem Glauben von höchster Priorität?"
Grundsätzlich kann ich mich, was meine Werte als Muslima betrifft, immer an den Eigenschaften Gottes/Allahs (so wie Er sich im Koran und der Schöpfung offenbart) orientieren. Der Weg zu Gott, dem Barmherzigen, kann nur ein Weg der Barmherzigkeit sein. Der Weg zu Gott, dem Gerechten, kann nur ein Weg der Gerechtigkeit sein.

„Worin gibt Dein Glaube Dir Zuversicht?"
Im Koran stellt sich Gott/Allah mit 99 schönen Namen vor. Einer davon lautet: Ar-Rahman - Der (grenzenlos) Barmherzige. Wenn ich an Gott als Ar-Rahman glaube, dann darf ich immer auf Gutes hoffen!

„Dialog der Religionen bedeutet für mich ...
Überwindung von Grenzen, die mich im Unklaren und oft einer Angst vor "dem Fremden" gefangen halten. Dialog der Religionen eröffnet mir Möglichkeiten, mich mit Menschen in tiefster Menschlichkeit verbunden zu fühlen und Weisheiten für das Leben mitzunehmen.“  

Alevitischer Saz-Musiker Asik Veysel, Istanbul

Achim, 50, römisch-katholisch (christlich)

„Ich mache beim multireligiösen Festival mit, weil...
ich es für sehr wichtig halte, dass Menschen aus verschiedenen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Kulturen zusammenkommen, um sich kennenzulernen und auszutauschen, gemeinsam etwas Nachhaltiges zu gestalten. Denn nur so tragen wir zum Frieden, Auf- und Ausbau von gegenseitigem Vertrauen bei und können unsere gemeinsame Gegenwart und Zukunft gestalten."

„Welche Werte sind für Dich in Deinem Glauben von höchster Priorität?“
Ein gutes offenes ehrliches Miteinander, getragen von gegenseitigem Respekt, Würde, Toleranz und Achtung vor sich selber wie vor allen anderen Personen und seiner Umwelt. Glaube ist Gnade, ein Geschenk. Das schließt ein, dass er sich wecken und kultivieren lässt. Man kann durchaus versuchen, im Glauben zu wachsen – auch wenn man sich immer im Klaren darüber sein muss: Glaube lässt sich weder erarbeiten noch verdienen.

„Worin gibt Dein Glaube Dir Zuversicht?“
"Der Glaube ist eine feste Zuversicht dessen, was man hofft", heißt es in der Bibel (Hebräerbrief 11,1), "und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Und man ahnt, dass es weitergeht – so oder so. Im vollen Wissen und Anerkennung der Realität, dass es so ist, wie es ist. Wie wir Rheinländer sagen, glauben und leben: es hat noch immer gut gegangen. Zuversicht hilft in allen Lebenslagen, die innere Balance, den Kompass zu behalten und die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

„Dialog der Religionen bedeutet für mich ....“,
dass die Angehörigen verschiedener Religionen miteinander reden, um sich gegenseitig kennen zu lernen, um sich zu verständigen, um gemeinsam zu suchen, wie ein gemeinsames Zusammenleben in einer Gesellschaft in religiösen, sozialen und kulturellen Fragen positiv gestaltet werden kann. Aus diesem Grund ist der interreligiöse Dialog von hoher Bedeutung für das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen und Kulturen

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